pink II

Freitag, 3. September 2010 at 10:49

Immer dann, wenn ich ein Posting mit einem Spoiler beende, also sowas wie “Und nächste Woche zeige ich Euch, was ich mit diesem oder jenem angestellt habe”, dauert es nie eine Woche, sondern immer mindestens einen Monat. Ich habe vor über zwei Monaten versprochen zu zeigen, was ich mit der leeren Wand in unserem Flur machen wollte und ich habe bis gestern Abend gebraucht, um wirklich fertig zu werden:

Einige dieser Drucke haben Ewigkeiten gewartet, dass ich den richtigen Platz für sie finde. Aber als ich mich dann endlich dazu entschieden hatte, wo ich sie aufhängen wollte, hab ich hunderte Anläufe gebraucht, um sie irgendwie anzuordnen. Ich hab so viele verschiedene Layouts ausprobiert, irgendwann bin ich dazu übergegangen, Papiermodelle zu machen und die wie bei einem Grundriss auf dem Papier rumzuschieben, weil wir schon so viele Löcher von Nägeln in der Wand hatten, die ich immer wieder entfernt habe. Und als ich dann auf dem Papier endlich was gefunden habe, von dem ich dachte, dass es gut aussieht, sah es an der Wand total bescheuert aus. Ich war mittlerweile echt frustriert und gestern Abend habe ich dann gedacht, dass ich es noch ein letztes Mal versuche und wenn es dann wieder nicht klappen sollte, die Wand einfach leer bleiben müsse. Ich hab mit den mittleren beiden Bildern angefangen und drum rum einfach alle anderen aufgehängt und bis auf zwei kleine Korrekturen ist es dann einfach so entstanden, ohne großes planen. Und je öfter ich jetzt hinsehe, desto mehr gefällt es mir dann doch.

Die pinke Tür hatte zwar schon etwas Farbe in den Raum gebracht, aber für mich war es dann doch noch nicht genug. Durch die vielen verschiedenen Fotografien und Drucke genügt es jetzt aber auch meinem Drang nach Farbe.

Die beiden Wikinger-Melamin-Teller habe ich bei herzensart gekauft (Wikinger im Regen und Wikingerwald). Drei der mittelgroßen Fotografien sind von meinem Lieblings-Etsyshop Wren & Chickadee (The Colors of Summer, Squirrel Love und The Memory of Flight). Die beiden kleineren Zeichnungen sind von ChildlikeWisdom (Life in the stories – A little canary und eine sehr ähnliche Zeichnung, die es aktuell nicht gibt, Deer face) und die kleine Fotografie ist von Roadside und heißt Accordion Music. Der obere, etwas größere Druck heißt When will it stop… und ist von Laura Amiss. Die Baumzeichnung rechts heißt einfach tree print und ist von Annette Mangseth, die ihre Drucke in den schönsten Umschlägen verschickt, die man je gesehen hat! Und die beiden größeren Fotografien heißen Seagulls und I stand each day on the shore (von allen gezeigten mein liebstes Bild) und sind aus dem etsy shop honeytree. Und die Bilderrahmen sind wie immer von IKEA aus der Serie Ribba.

Das war’s! Vielleicht ist für Euch ja auch was dabei.

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von kathrin

Der Mallorca Post

Mittwoch, 25. August 2010 at 18:55

Wir sind zurück aus einer wunderschönen und sehr entspannenden Woche in Cala Millor auf Mallorca. Wir sind letzten Mittwoch spät nachmittags dort angekommen und heute Morgen um acht Uhr zurückgeflogen.

Eigentlich wollten wir ja einen reinen Strandurlaub machen, weshalb wir die ersten zwei bis drei Tage lediglich am Strand gelegen und im Meer geschwommen sind und sonst außer Essen und Schlafen nichts anderes getan haben. Cala Millor ist ein sehr touristisches kleines Städtchen an Mallorcas Ostküste und der Strand dort ist gesäumt von hunderten von riesigen (und meist sehr, sehr hässlichen) Hotels. Glücklicherweise lag unser Hotel ganz am Rand der Bucht, sodass unser Strandabschnitt weit weniger bedrängt war.

Denoch: Sehr touristisch.

Nach den ersten paar Tagen und einigen Sonnenbränden entschieden wir, doch ein wenig von Mallorca anzusehen und buchten eine kleine Rundreise. Also ging es Sonntag morgen früh los und wir endeten nach einer Fahrt durch Mallorcas Bergkette an der Westküste in Sa Calobra.

Sa Calobra ist am meisten für seine kleine Bucht bekannt, wo wir unsere Mittagspause verbracht haben. Und obwohl es dort vor Touristen nur so wimmelte (Wikipedia sagt etwas von zum Teil mehr als 30.000 Touristen pro Tag!), sah es dennoch aus wie der Himmel auf Erden. Dennoch ist es irgendwie schade, dass solche wundervollen Orte so viel von ihrem Charme verlieren, dass tausende Touristen dort lang laufen (und leider auch: die zugehörigen Pommesbuden mitbringen). Und klar, wir waren ja auch nur Touristen wie alle anderen auch, aber es wär doch super, wenn es einfach für jeden so einen Ort geben würde. ;)

Wir haben Sa Calobra mit dem Boot verlassen, in Port de Sóller sind wir wieder an Land gegangen, um von da aus dann mit einer alten Holzstraßenbahn nach Sóller zu fahren, in eine ebenfalls aus Holz bestehenden Eisenbahn umzusteigen und durch Orangen-, Zitronen- und Mandelplantagen nach Palma zu fahren. Den ganzen Tag über hatten wir einen sehr tollen geborenen Mallorquiner als Reiseleiter, Sebastian, der sehr entspannt war und zu jeder Kleinigkeit etwas zu erzählen wusste.

Montag dann entschieden wir uns das kleine Naturschutzgebiet neben unserem Hotel einmal zu erkunden: Punta de n’Amer. Es war eine ganz lustige Erfahrung weil es eben direkt neben Cala Millor lag, aber doch ganz anders war und überhaupt nicht touristisch. Wir brauchten etwa eine Stunde (und Max würde jetzt sagen: Nur weil Du ständig stehen bleiben musstest, um schon wieder ein Bild zu machen!) bis wir eine kleine Strandbar erreichten, in der wir unseren ersten (und einzigen ;)), frischen Sangria tranken.

Direkt neben der Strandbar war dieser Wehrturm, auf dessen Dach wir gestiegen sind und eine tolle Übersicht über die gesamte Bucht von Cala Millor hatten. Rückblickend muss ich sagen, dass dieser kleine spontane Ausflug, den wir nur gemacht haben, weil uns nichts besseres einfiel und ich wegen Sonnenbrand und Sonnenallergie nicht schwimmen konnte, die schönste Erfahrung in unserem gesamten Urlaub war. Die Rundfahrt bot natürlich die spektakuläreren Orte, aber in Punta de n’Amer waren wir nahezu allein, nur Max und ich und bis auf sehr wenige Touristen in der Strandbar.

Die letzten paar Monate waren wir oft sehr gestresst von der Arbeit und anderen Dingen und manchmal passiert es dann, dass man den Ärger oder Frust mit nach Hause nimmt und er sich auf die Beziehung niederschlägt. Dieser lang fällige Urlaub hat uns aber endlich wieder in unseren “sicheren Hafen” zurückgebracht. Wir konnten wieder die sein, die wir über die letzten sieben Jahre meistens waren und die nur in der letzten Zeit etwas zu kurz gekommen waren.

Hier der Beweis! :)

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von kathrin

Zu viel Zeug

Sonntag, 1. August 2010 at 15:53

Während der letzten paar Monate war ich immer wieder sehr unzufrieden mit unserer Wohnung. Ich habe über diverse Renovierungen nachgedacht, habe dann tatsächlich auch gestrichen, Möbel umgestellt, neuen Kram gekauft, aber nichts davon hat mich mit unserer Wohnung versöhnt. Ich hab mich oft einfach nicht mehr zu Hause gefühlt. Leider bin ich sehr sensibel in dieser Beziehung und wenn ich mich zu Hause nicht wohl fühle, schlägt sich das schnell auf mein Gemüt nieder. Vor ein paar Tagen dann habe ich mich mit einer Freundin darüber unterhalten und sie hat mir ein Buch von Karen Kingston, Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags, empfohlen. Ich möchte zu dem Buch hier gar nicht viel sagen und Feng Shui ist sicher auch nicht für jeden etwas, aber schon während des Lesens merkte ich, warum ich eigentlich wirklich so unglücklich in unserer Wohnung bin: Wir haben einfach zu viel Zeug. Als ich letzten Herbst mein erstes richtiges Gehalt bekommen habe, nachdem ich jahrelang mit sehr viel weniger Geld auskommen musste, habe ich mir all das gegönnt, wovon ich all die Jahre immer nur träumen konnte. Aber anstatt gleichzeitig Dinge auszusortieren und mich von alten Sachen zu trennen, wenn ich Neues gekauft habe, habe ich die alten Sachen eben auch aufgehoben und die Schubläden und Kartons in unserer Wohnung füllten sich immer mehr. Als ich neulich ein Bild von den neuen Kissenhüllen auf dem Eames Stuhl machen wollte, hatte ich echte Probleme, ein Stück freie Wand hier zu finden. Ich habe dann mit Max geredet und wir sind uns einig: Wir müssen unsere Wohnung entrümpeln. Wir brauchen nicht mehr Platz oder neue Möbel oder neue Sachen. Was wir brauchen ist weniger Zeug.

Ich habe gestern Abend direkt mit dem angefangen, wovor ich mich seit Monaten drücke: Unter unserem Bett aufräumen. Jedes Mal, wenn ich nicht wusste, wo etwas hin soll (wie zum Beispiel die zweite Waage, die wir eh nie benutzen oder Verpackungskartons von Fernsehern und Monitoren, und tausend andere Dinge), habe ich es unter das Bett gesteckt. Also habe ich die Matratze abgezogen, den Lattenrost zur Seite gestellt, und dann die Kartons zusammengefaltet (die gehören definitiv in die “Wegwerfen”-Kategorie) und die Waage in die “Verkaufen”-Kiste gepackt. Auch den ganzen anderen Krempel habe ich in “Wegwerfen” oder “Behalten” aufgeteilt, und dann habe ich den Boden gestaubsaugt und das Bett gleich mit. Heute habe ich angefangen, den Schrank neben dem Bett auszumisten. Er war schon relativ aufgeräumt, oder zumindest das, was man durch die Glasscheiben sehen konnte. Unten hinter den Türen hatte ich so viele alte Bücher reingestopft, die ich nie wieder brauchen werde. Ich habe sie direkt in unseren online Marktplatz bei der Arbeit zum Verschenken eingestellt. Und jetzt habe ich wieder Platz. Für neue Zeitschriften, neue Bücher und neue Stoffe.

Und wenn ich mir jetzt diese Seite des Raums angucke, bin ich tatsächlich zufrieden.

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von kathrin

noch mehr pink

Dienstag, 27. Juli 2010 at 12:06

Zu aller erst: Vielen Dank für all die lieben Kommentare! Ich weiß, das hier ist mein Blog und ich sollte entscheiden über die Dinge, die ich blogge. Aber wenn es in diesem Blog nur um mich ginge, könnte ich auch einfach ein Fotoalbum mit Notizen versehen oder Tagebuch schreiben. Deshalb ja, hier geht es hauptsächlich um mich bzw. die Dinge, die ich mag, aber ich hätte nicht halb so viel Spaß an der Sache, wenn es nicht Leute wie Euch geben würde, die die Einträge auch lesen und mir Feedback geben. Und deshalb finde ich, dass es in diesem Blog auch um die Leser geht und weshalb ich von Euch wissen wollte, was Ihr in unserem Blog gerne lesen würdet. :)

Okay, nun zum Auslöser des heutigen Themas: Das Wetter (das verspricht ein sehr langweiliger Eintrag zu werden, oder?)! Da es momentan sehr regnerisch und eher kühl in Karlsruhe ist und es nicht so einfach ist, Fotos bei diesem gedämpften Licht zu machen, habe ich Bilder angesehen, die ich vor ein paar Wochen gemacht habe und habe dabei diese beiden von unserem Balkon gefunden.

Seit wir hier wohnen hat mir der Balkon immer ein paar Probleme bereitet. Im Frühjahr habe ich Unmengen Pflanzen und Blumen gekauft und als es dann Sommer und Juli/August wurde, hatte ich keine Lust mehr, jeden Tag literweise Wasser vergießen zu müssen. Zudem fand ich den Balkon immer ziemlich trist, trotz all der Pflanzen. Der Boden war grau, die Wände verwaschen und dreckig gelblich und das Geländer ist dunkelbraun. Dieses Jahr habe ich dann kurzerhand beschlossen, nicht ganz so viel Geld für Pflanzen auszugeben und dafür in einen bunten Teppich zu investieren. Und so hab ich dann diesen pinken Plastikteppich (von House Doctor) und weniger Pflanzen gekauft, dafür einen kleinen Kirschbaum und die pinken Lampions. Und jetzt gefällt mir der Balkon sogar wenn es in Strömen regnet, weil es trotzdem irgendwie nach Sommer aussieht.

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von kathrin

Was denkt Ihr?

Sonntag, 25. Juli 2010 at 11:43

Hallo liebe Blog-Leser!

Dieses mal werde ich Euch nicht erzählen, woran ich die letzten Wochen gearbeitet habe (an fast nichts), oder was unsere Pläne für den Sommer sind (wir machen endlich “richtig” Urlaub, nehmen ein Flugzeug in ein fernes Land, legen uns an den Strand und werden stundenlang nichts tun; das wird mein erster Urlaub seit neun Jahren werden), sondern ich würde gerne von Euch wissen, was Ihr hier gerne lesen würdet.

Ich habe mit dem Blog hier vor fast zwei Jahren angefangen, weil ich relativ viele kleine Dinge gemacht hatte, von denen ich Leuten erzählen wollte. Ich hatte gerade angefangen ein paar Interior Design Blogs zu lesen und da mich viele dieser Blogs damals sehr inspiriert haben, dachte ich, dass vielleicht auch ich den ein oder anderen zu neuen Ideen anregen kann. Jetzt, zwei Jahre später, lese ich nur noch eine Handvoll an Blogs. Und wenn ich mir diese genauer ansehe, sind das alles Blogs, die nicht nur über Projekte berichten, sondern zu denen man eine Art “Verbindung” aufbauen kann, weil sie auch über gewisse Teile ihres Privatelebens berichten. Und das ist etwas, das ich hier nahezu nie gemacht habe. Ich glaube durchaus, dass es ein schmaler Grat ist zwischen Geschichten zu erzählen, die niemanden interessieren, und Geschichten, die einen interessanten Einblick in das Leben von jemandem geben. Aber nichtsdestotrotz ist dieser Blog ja immer noch ein Einrichtungs-DIY-Kathrin-renoviert-ihre-Wohnung-Blog und ich schätze allein deshalb wärt Ihr alle schon zu Tode gelangweilt, wenn ich anfangen würde darüber zu bloggen, was ich in meinem Job als Softwareentwickler mache oder ob ich heute morgen unsere Küche geputzt habe. Aber vielleicht würde es Euch ja interessieren, dennoch ein paar tiefere Einblicke in unser Leben zu erhalten? Was wir gegessen haben (Auch, wenns das ein oder andere Mal nur Spaghetti mit Tomatensoße ist – ich würde jeden Tag Spaghetti mit Tomatensoße essen, wenn Max nicht wär), an welchen Orten wir waren und wer die Kaninchen sind, die hier mit uns leben? ;)

Ich frage das vor allem, weil ich seit das Studium rum ist und ich “richtig” arbeite nur sehr wenig Zeit habe. Ich nähe immer noch hin und wieder und häkel und verrücke und streiche Möbel, aber eben nicht so exzessiv, dass ich darüber wöchentliche Einträge verfassen könnte. Und weil ich mir manchmal etwas schäbig vorkomme, wenn ich wieder einen “Ich habe neue Kissen genäht”-Eintrag verfasse. ;)

Daher als nochmal meine Frage: Ist es okay für Euch, nur einmal im Monat einen neuen Eintrag zu bekommen, der dafür dann aber eben immer ein neues Projekt enthält oder Wohnungsbilder zeigt? Oder möchtet Ihr lieber regelmäßigere Einträge, dafür aber auch mit anderen Inhalten (Ich verspreche Euch mit reinen Text-Posts zu verschonen! Was Blogs angeht bin ich ein sehr visueller Mensch und Einträge ohne Bilder finde ich immer ziemlich enttäuschend.)?

Und damit dieser Post endlich Bilder erhält, hier die Kissen, die ich mal wieder genäht habe:

dolce

Stoff ist “Dolce” von Tanya Whelan.

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von kathrin

pink

Sonntag, 20. Juni 2010 at 18:36

Seitdem ich mich endlich dazu entschieden habe, die Küche zu renovieren, war ich mehr motiviert denn je, mich erstmal dem Flur zu widmen. Also haben wir letztes Wochenende weiße und graue Farbe gekauft und während Max das Wochenende über weg war, habe ich angefangen zu streichen während im Hintergrund Fußball lief. Als wir die Farbe gekauft haben, habe ich Max gefragt, ob es ihn stören würde, wenn ich unsere Badezimmertür pink streichen würde. Er meinte, es würde ihm nichts ausmachen, also hab ichs einfach gemacht.

Irgendwie schockierend, oder? Ich konnte überhaupt nicht sagen, ob es mir gefällt oder nicht, bis ich mich dran gewöhnt hatte, aber mittlerweile weiß ich: Ich LIEBE es!

Die andere Seite des Raums ist dafür ziemlich einfach gehalten:

hall_mirror

Der große Spiegel ist von IKEA und die Garderobe von House Doctor. Sie sieht ein bisschen wie die Eames Hang it all Garderobe aus und ich hab auch drüber nachgedacht, wirklich das Orginal zu kaufen, aber irgendwie gefällt mir die Nachmache doch besser. Was noch fehlt ist irgendwas, wo wir unsere Schuhe rauf oder rein stellen können und ein anderer Stuhl als dieser. Ich hatte wieder an einen Eames side chair gedacht, allerdings den dsr und nicht den dsw. Oder einen tulip chair? Ich muss nochmal überlegen.

Diese Kommode stand schon nahezu überall in unserem Flur und hat jetzt ihren Platz gegenüber der Wohnzimmertür gefunden. Von der Deckenlampe haben wir bei unserem Einzug vor fünf Jahren gleich drei Stück bei IKEA gekauft. Und eigentlich wollte ich nun neue haben, habe aber einfach nichts gefunden, das mir wirklich gefallen hat. Und so kam ich auf die Idee, einfach die Kabel der Lampen zu lackieren. Diese hier hat nun ein blaues Kabel, die in der Mitte ein gelbes und die an der Haustür auf der gegenüberliegenden Seite ist pink wie die Badezimmertür.

Die beiden gerahmten Bilder auf der Kommode warten noch darauf, dass ich sie aufhänge. Auf dem ersten Bild sieht man, dass ich gerade wieder an einer kleinen Bilderwand arbeite, aber es fehlen noch ein paar Rahmen und Drucke, und wenn die da sind und ich alles anordnen kann, kommen auch die beiden an die Wand, die noch auf der Kommode stehen. Und dann schreibe ich einen neuen Blogpost darüber!

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von kathrin

Es werde Licht!

Freitag, 21. Mai 2010 at 22:12

Vor vier Monaten hab ich einen Post zu meinem neuen Nachtisch verfasst und was darauf noch fehlt. Das mit der Lampe wäre nun geklärt.

Ich war schon eine Weile auf der Suche nach einer alten Lampe bei eBay oder auf dem Flohmarkt. Eigentlich wollte ich eine mit einem gedrechselten Lampenfuß, aber diese hier macht sich auch äußerst gut. Von dem Vorher habe ich leider nur ein ziemlich schlechtes Foto, aber es kommt ja auch viel mehr auf das Nachher an. :)

Es war mein erster Versuch, einen Lampenschirm selberzumachen und ich muss sagen, dass es viel schwieriger war, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte mir extra Lampenschirmfolie gekauft, die ich dann auch passend zugeschnitten habe, aber als es darum ging, den Schirm am Gestell zu befestigen, war ich ziemlich ratlos. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es nicht doch eine viel einfachere Lösung gibt als die, die ich mir nun ausgedacht habe. Oder zumindest eine, die nicht ganz so schmerzvoll ist. Ich habe den Lampenschirm nämlich nun von Hand mit einer Nadel und einem dicken Baumwollfaden festgenäht. Und die Nadel durch die Folie zu bekommen, ist nicht so einfach, weshalb meine Fingerkuppen nun ziemlich ruiniert sind (mir tut selbst das Tippen weh!). Ich glaube, Wer schön sein will, muss leiden. bezieht sich auf etwas anderes, trifft hier aber trotzdem zu. ;)

von kathrin

Kissensüchtig II

Sonntag, 16. Mai 2010 at 13:50

Ich hab den halben Freitag, den gestrigen Nachmittag und Abend während der Fernseher lief und heute morgen die ganze Zeit genäht, um die Kissenhüllen für die beiden großen 60×60 Kissen fertig zu bekommen. Nachdem Freitag endlich mein Rollschneider angekommen war, wollte ich den direkt ausprobieren und hab mich für ein simples Patchwork entschieden.

Die Kissen liegen eigentlich neben dem roten Bücherschrank auf dem Hocker. Übrigens, jedes Mal wenn ich ein Bild aus der Perspektive mache, ärger ich mich über das IKEA-Bild, das da noch im Rahmen steckt, weil ich bisher kein anderes in der Größe gefunden habe. Falls jemand einen Tipp hat …

Hier nochmal im Detail. Das mit der Umrandung muss ich noch ein bisschen üben, aber ansonsten bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

von kathrin

Kissensüchtig

Freitag, 14. Mai 2010 at 16:31

Manche Leute sammeln Briefmarken, andere Schuhe oder sonst irgend einen Kram. Ich sammel Kissen. Wobei sammeln eigentlich fast schon das falsche Wort ist, denn wirklich vorbei gehen kann ich an schönen Kissen wirklich nur schwer. Heute hatte ich Urlaub und wollte eigentlich nur so in die Stadt und ein bisschen gucken. Gelandet bin ich bei Strauss (wo ich sonst fast nie etwas finde) und habe nahezu alle Kissen aufgekauft, die ich finden konnte.

Bei 5 Euro pro Hülle konnte ich aber auch wirklich nicht Nein sagen.

Und ich habe mir ein paar Blumen gegönnt. Und ich habe angefangen, ein paar Quadrate aus den diversen Nicey Jane Stoffen zu schneiden, um mal wieder ein Patchwork anzufangen. Ich weiß noch nicht, ob ich nur weitere Kissennähe, oder ob es gleich eine ganze Decke wird, aber ich fange einfach mal an.

Außerdem haben wir jetzt einen Entschluss gefasst, um den ich mich seit Monaten schon drücke: Wir machen unsere Küche neu. Momentan ist sie ein furchtbares Ungetüm mit lila Wänden und dunklem Boden und furchtbar unorganisiert und das soll sich im Juli ändern. Ich muss gestehen, dass ich ein wenig Angst davor habe, weil es schon ein ziemliches Mammutprojekt ist, aber andererseits bin ich so unzufrieden wie es momentan ist, dass es wirklich fällig ist. Ich reagiere auf sowas leider sehr sensibel, also wenn mir ein Raum nicht gefällt, halte ich mich kaum dort auf. Und das hat zur Folge, dass wir in der Küche zwar kochen (zwangsläufig), aber nie essen und auch nie mehr Zeit dort verbringen als nötig. Also nächstes Projekt: Küche. Vielleicht mach ich demnächst mal eine Zusammenstellung von allem, was ich gern drin hätte. Und eine alte Bestandsaufname.

von kathrin

Howto: Bezug mit Wachstuch

Samstag, 1. Mai 2010 at 13:17

Ich bin in letzter Zeit öfter gefragt worden, wie ich unsere Kommoden und Tische mit Wachstuch beziehe und da ich heute wieder einmal dabei war, habe ich ein paar Bilder gemacht, um Euch eine kurze Anleitung zu schreiben.

Prinzipiell funktioniert das Beziehen von Tischen und Oberflächen mit Wachstuch genauso wie das Polstern von Sitzflächen.

wachstuch_howto01

1. Zunächst schneidet man das Wachstuch zu. Einfach etwas größer als die zu beziehende Fläche.

2. Jetzt arbeitet man sich mit einem Tacker von den Mitten zu den Außenseiten vor. Also immer eine Tackernadel mittig in eine Seite, dann das Wachstuch straff ziehen und auf der gegenüberliegenden Seite befestigen.

3. Das Wachstuch dabei wirklich fest ziehen und darauf achten, dass die Fläche eben wird (anfangs sieht es immer noch ein bisschen unordentlich aus, aber je weiter man kommt, desto besser wird es). Die Nadeln möglichst ganz im Holz versenken.

wachstuch_howto02

4. Alle Seiten so befestigen, bis nur noch die Ecken übrig sind.

5. Die Ecken wie bei einem Geschenk falten. Also eine Seite um die Ecke einschlagen, die andere darüber ziehen und dann festtackern.

6. Eventuell noch das Wachstuch, das an den Seiten übersteht, abschneiden. Und dann: Fertig!

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von kathrin