Archiv für September 2008

Kyuuto!

Dienstag, 30. September 2008 at 18:20

Vor ein paar Tagen habe ich ein hinreißendes Buch gefunden, das ich mir direkt bestellen musste: Kyuuto! Japanese Crafts Lacy Crochet. Auf der Rückseite des Buchs steht geschrieben: “Kyuuto! = Cute!” Und hübsch und niedlich sind die darin enthaltenen Projekte wirklich. Von kleinen Platzdeckchen über Babyschuhe oder Taschen mit applizierten Blüten ist alles enthalten. Zu jedem Projekt gibt es ausführliche und bebilderte Anleitungen und jeder einzelne Stich wird erklärt. Mir fehlt bisher noch das dünne Häkelgarn, aber sobald ich das habe, werde ich mehr machen als nur Blüten. Wobei ich selbst in die schon total verliebt bin.

Kyuuto! = Cute!

Kyuuto! = Cute!

von kathrin

Frappuccino

Sonntag, 28. September 2008 at 14:05

Ich bin Frappuccino-süchtig. Ich komme zum Glück nur sehr selten an einem Starbucks oder Coffee Fellows vorbei, aber wenn, kann ich nur in den seltensten Fällen widerstehen. Leider kosten die Teile aber auch ein Schweinegeld, weshalb wir uns vor einiger Zeit dazu entschieden haben, einen ordentlichen Mixer zu kaufen (bzw. habe ich ihn mir gewünscht und Max ihn mir gerne geschenkt), damit wir unsere eigenen Frappuccinos machen können. Ordentlich vor allem deshalb, weil man mit ihm Eiswürfel crushen können muss. Anders lässt sich so ein Frappuccino nämlich leider nicht herstellen.

Nach einigen Versuchen haben wir ein wie ich finde recht ähnliches, auf jeden Fall aber sehr leckeres Rezept für unseren home made Frappuccino entwickelt:

  • 250ml Milch
  • 8 Teelöffel Nescafé Frappé (oder ein Alternativprodukt)
  • 2 Becher voll Eiswürfel
  • 1 Esslöffel Karamellsirup
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Das ganze nun in den Mixer und ordentlich durchmixen. Bei unserem Mixer benutzen wir die Stufe, mit der auch Eiswürfel gecrushed werden. Durchhalten, bis die Masse schön cremig und die Eisstückchen sehr klein geworden sind. Fertig! Ergibt etwa drei Gläser Frappuccino.

Besonders lecker schmeckt es mit Sahne oben drauf und garniert mit Karamellsoße.

Selbstgemachter Caramel Frappuccino

Selbstgemachter Caramel Frappuccino

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von kathrin

Mepal Rosti

Mittwoch, 24. September 2008 at 18:00

Vor einigen Jahren gingen wir in der Fußgängerzone meiner Heimatstadt spazieren und ich entdeckte in einem kleinen Außenstand des WMF-Geschäftes viele bunte Schüsseln, die ich schon von weitem unglaublich hübsch fand. Innen alle strahlend weiß, außen in allen erdenklichen Farben, und das Ganze aus Melamin. Vermutlich war ich an dem Tag gerade knapp bei Kasse, denn gekauft habe ich keine der Schalen. Im Nachhinein sehr zu meinem Bedauern. Ich erkundigte mich darauf bei WMF, um was für Schalen es sich gehalten hat und sie sagten mir, es seien Melaminschüsseln der Firma Mepal Rosti gewesen. Leider war Ebay damals noch nicht so populär wie heute und auch sonst konnte ich keine Onlineshops finden, die die Produkte anboten und so gerieten die Schüsseln bei mir in Vergessenheit. Bis ich sie vor einigen Monaten durch Zufall wieder entdeckte, und zudem eine Flut von Internetshops, die sie anboten. Mittlerweile bin ich stolzer Besitzer einiger Schüsseln und Schälchen und kann nicht genug von ihnen bekommen.

Auf unserer Arbeitsplatte in der Küche steht eine große Synthesis-Schale in der Farbe lime, in der wir Obst und Gemüse aufbewahren. Wenn wir gerade nicht so viel haben, tut es auch die kleinere Version, die wir in eos pink light haben.

Nicht weit davon entfernt steht meine bisher noch kleine Sammlung an Volumina-Aufbewahrungsbehältern. Sehr praktisch für alles erdenkliche, besonders für Salate, die man irgendwo mitbringt oder um Dinge im Kühlschrank aufzubewahren.

Kleine Mepal Rosti-Sammlung

Kleine Mepal Rosti-Sammlung

Ein weiteres Plus der Mepal Rosti-Dosen: Die Inhalte färben nicht auf die Behälter ab. Ich hatte schon eine Woche lang Tomatensoße in der weißen Dose und man sieht nichts hinterher. Und weil sie so massiv sind, muss man auch keine Sorge haben, dass sie sich im Geschirrspüler verziehen könnten.

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von kathrin

Ripple Blanket Anleitung

Dienstag, 23. September 2008 at 20:22

Seit einigen Monaten häkel ich nun immer mehr oder weniger ausdauernd an meiner Ripple Blanket. Ich bin über die flickr-Group “ripple along” darauf gekommen und habe mich dann irgendwann einfach mal aufgerafft.

Was mich damals aber schon gestört hat, war dass es kaum gute Anleitungen gab. Ich habe es damals einfach ausprobiert und hatte zum Glück gleich den richtigen Dreh raus, aber etwas unerfahreneren Häklern fällt dies vielleicht schwerer. Daher hier die Anleitung zu meiner Decke:

1 Reihe: Luftmaschen.*

2. Reihe (nur Stäbchen): 7 Stäbchen . Folgende zwei Maschen zusammenhäkeln. Folgende zwei Maschen doppelt häkeln. 
||: 8 Stäbchen häkeln. Zwei Maschen zusammenhäkeln. Zwei Maschen zusammenhäkeln. 8 Stäbchen. Zwei Maschen doppelt häkeln. :|| 
Ab ||: wiederholen bis zum letzten Berg. Dann 6 Stäbchen. Zwei Maschen zusammenhäkeln. Ein Stäbchen (Ende der Reihe sollte erreicht sein).

3. – n. Reihe: Wie 2. Reihe.

Zur Verdeutlichung hier noch eine unprofessionelle Zeichnung, wie die äußeren Maschen gehäkelt werden. Dass man in den ersten und letzten Maschen immer zwei Maschen zusammenhäkeln muss, liegt einfach daran, dass die äußeren Wellenberge Maschen produzieren, die überschüssig sind (die anderen werden durch die Täler ausgeglichen). Das Zusammenhäkeln geschieht auf Hin- und Rückrichtung bewusst an unterschiedlichen Stellen, damit sich nicht ein weiteres Tal ergibt.

Häkelmuster Ripple Blanket

Häkelmuster Ripple Blanket

* Wieviele Luftmaschen man anschlägt, hängt von der gewünschten Breite ab. Dazu am besten eine Maschenprobe machen. Die Decke wird durch die Wellen ca. 10% schmaler. Die Anzahl der Maschen sollte sich mit dieser Formel zusammensetzen lassen: 18+22k + 1. Wenn man für k eine ganze Zahl wählen kann, ist die Maschenanzahl richtig. Also z.B.: 239 Maschen (k=10), oder 459 Machen (k=20). Der Faktor k gibt dabei auch an, wie viele Wellenberge man dann in der Decke hat. Wer einen anderen Wert als 8 Maschen zwischen Tal und Berg haben möchte, geht nach dieser Formel vor:

Anzahl Maschen = 2m + 2 + k(2m + 6) + 1. k ist wieder die Anzahl der Wellenberge, und m ist die Anzahl der Maschen, die zwischen Tal und Berg liegen soll. Die +1 ist die Luftmasche, die beim Umdrehen für die nächste Reihe benötigt wird.

Zum Abschluss noch mein aktueller Status: bisher 75cm lang (ungefähr 1/3 der gewollten Gesamtlänge) und 2,30m breit.

Ripple Blanket - Stand 23.09.2008

Ripple Blanket - Stand 23.09.2008

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von kathrin