Monthly Archives: Oktober 2008

Cynthia Barcomis Banana Chocolate Swirl Cake

Meine Mutter hat mich vor einigen Monaten auf einen Kuchen hingewiesen, wohl wissend, dass ich sowohl Bananen, als auch Schokolade liebe. Und als ich gestern überlegte, was ich diese Woche für einen Kuchen backen will, fiel er mir wieder ein. Der Kuchen kann in jeder beliebigen Form gebacken werden, ich habe Cupcakes draus gemacht.

Zutaten:

  • 315g Mehl
  • 225g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Natron
  • 60g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 3 zermatschte Bananen (ohne Stückchen!)
  • 120g saure Sahne
  • 120g geschmolzene Zartbitterschokolade
  • 340g geschmolzene Zartbitterschokolade (Frosting)
  • 400g saure Sahne (Frosting)

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Natron miteinander vermischen. Die Butter dazu geben und mit den Händen alle Zutaten miteinander vermengen, bis keine Butterstückchen mehr erkennbar sind. Anschließend das Ei, die Bananen und die saure Sahne kurz unterrühren. Anschließend die geschmolzene Schokolade mit einem Löffel grob unterrühren. Der Teig soll sich nicht komplett verfärben, sondern nur marmoriert werden. Anschließend die Masse entweder in Muffinförmchen füllen oder in eine beliebige Kuchenform. Als Kuchen 50 Minuten backen, als Muffins 20 bis 25 Minuten, beides bei 180°C im vorgeheizten Backofen.

Für das Frosting die restliche geschmolzene Schokolade mit der sauren Sahne vermengen, in einen Spritzbeutel füllen und die Cupcakes damit verzieren. Für einen Kuchen oder eine Torte würde ich die Masse aber lieber mit einem Messer verteilen.

Die Cupcakes sind gerade erst fertig geworden, aber ich glaube, wir müssen aufpassen, dass morgen noch welche übrig sind, weil sie wirklich unglaublich lecker sind.

Der Winter hält Einzug

in unserem Wohnzimmer. Die sommerlichen Kissenbezüge sind rausgeflogen und ich habe sie gegen die mit den gedeckteren Farben getauscht.

Für das eine Kissen fehlte mir jedoch noch ein passender Bezug, sodass ich gestern Abend einen neuen aus drei verschiedenen alten Green Gate-Stoffen genäht habe. Die Übergänge habe ich immer durch ein braunes Vichy-Karoband getrennt.

Jetzt fehlt nur noch ein bisschen herbst- und winterliche Deko. Ich hoffe, ich komme in den nächsten paar Tagen dazu, etwas zu machen, viele Ideen und Inspirationen habe ich nämlich schon.

Liebster Apfelkuchen

Ich bin kein großer Apfelfan, es sei denn, sie werden zu Bratäpfeln verarbeitet oder man findet sie in einem (guten) Apfelkuchen wieder. Vor einiger Zeit habe ich ein Rezept in einer alten Living at Home gefunden, das seitdem mein absolutes Lieblingsrezept in Sachen Apfelkuchen ist. Da ich es momentan fast wöchentlich backe, hier mein (leicht abgewandeltes) Rezept dazu:

Zutaten

  • 5 Eier
  • 400ml Sahne (2 Becher oder Tetrapacks)
  • 300g Zucker
  • 375g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 bis 4 große, säuerliche Äpfel (à ca. 250 – 300g)
  • 100g Butter
  • 100g gehackte Mandeln
  • ca. 50ml Milch
  • Zimt

Zubereitung

Sahne mit 200g Zucker aufschlagen (muss nicht ganz steif sein, sollte aber gut Volumen haben). Anschließend die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver und Zimt (nach Belieben) unterrühren.

Den Teig in ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech füllen und gut verteilen. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden. Ohne Wartezeit (sonst werden sie braun) auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 200° auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen.

Währenddessen in einem Topf die Butter mit dem restlichen Zucker zerlassen, die Milch dazugeben, aufkochen und die Mandeln unterrühren. Wer mag kann auch hier wieder Zimt dazu tun. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und das Mandelgemisch mit einem Löffel punktuell auf den Kuchen geben. Anschließend den Kuchen wieder in den Ofen geben und für weitere 10 – 15 Minuten backen bis er goldgelb ist.

Man muss den Kuchen übrigens nicht als Apfelkuchen backen. Nachdem wir neulich nicht genug Äpfel da hatten, habe ich einfach ein Drittel mit einem Glas Kirschen belegt (hätten auch weniger sein können, ich denke, ein Glas reicht für ein halbes Blech). Drüber kam ebenfalls die Mandelbutter.

Es ist einer der wenigen Kuchen, die mir besser schmecken, wenn er schon gut abgekühlt ist, da die warme Version ein wenig an Eierstich oder Omlette erinnert was den Teig betrifft (was an den vielen Eiern und der Sahne liegt). Abgekühlt wird er aber fester und mehr kuchenartig und schmeckt mit ein wenig Sahne einfach fantastisch.

links Apfel, rechts Kirsche

links Apfel, rechts Kirsche

Auf dem Bild habe ich den Kuchen übrigens mit Mandelblättchen gebacken, so steht es auch im Orginalrezept. Ich muss aber sagen, dass sich die gehackten Mandeln deutlich besser eignen, da sich der Mandelguss dann sehr viel besser verteilen lässt. Zudem kam es mir so vor, dass die Blättchen ein wenig “einsuppen”, während die gehackten Mandeln deutlich mehr Biss bieten.

IKEA Hack

Am Mittwoch habe ich bei IKEA zwei kleine Aufbewahrungsboxen oder -regale (Fira) und einen Rollcontainer (Helmer) erstanden. Den Container wollte ich eigentlich in weiß haben, beim Auspacken zu Hause stellte ich dann aber fest, dass er nicht weiß, sondern dunkelgrau war. Zähneknirschend hab ich ihn erstmal aufgebaut und neben meinen Schreibtisch gestellt und mich dann anschließend um die Boxen gekümmert. Die sollten ab sofort den ganzen Kleinkram, den ich für Handarbeiten brauche, beherbergen, also Nadeln, Borten, kleine Stoffreste, Garnrollen, Wollreste, usw. Das Gehäuse habe ich hellgrün lackiert, die Fronten habe ich mit der obersten Schicht von Cath Kidston-Taschentüchern beklebt und anschließend klar überlackiert. In unserem sonst recht weißen Schlafzimmer sind sie ein willkommener Farbklecks:

Nachdem ich mit dem Lackieren der Boxen fertig war und den Pinsel noch in der Hand hatte, drängte es sich mir quasi auf, den Rollcontainer auch zu lackieren. Zunächst habe ich mit feinem Schleifpapier an einer Schubladenunterseite vorsichtig getestet, wie gut sich die äußere Schicht anschleifen ließ und es ging problemlos. Also habe ich beim Fernsehen nebenher den Schrank abgeschliffen und anschließend neu lackiert. Mit dem Ergebnis bin ich so überaus glücklich, dass ich richtig froh bin, einen grauen Schrank erwischt zu haben, da mir bei einem weißen vielleicht nicht die Idee gekommen wäre, ihn zu lackieren. Aber seht selbst:

Die beiliegenden Zettelchen zur Beschriftung habe ich mit kleinen Aufklebern, die in einem Briefpapierset ebenfalls von Cath Kidston dabei waren, versehen. Die gaben dem Schränkchen den letzten Schliff.

Besonders zufrieden macht mich, dass ich eigentlich nur eine Alternative gesucht habe für meinen alten Schrank, der am Dienstag auf dem Sperrmüll gelandet ist, und dabei nur auf der Suche nach etwas war, das nicht total furchtbar aussieht und das ganze Bild vom Schlafzimmer stört. Und rausgekommen ist dabei dieses wundervolle Schränkchen, das ich am liebsten in der Mitte des Raumes platzieren würde.

Alle Vögel sind schon da

Vor einiger Zeit habe ich bei Karstadt einen neuen alten Vogelkäfig für wenig Geld erstanden, als sie ihre Frühlingsdekoration zum Ausverkauf gegeben haben. Seitdem stand er monatelang nur rum. Nach und nach zogen zwar Vögel ein, nur fehlten die Zweige, auf denen sie sitzen konnten. Nachdem nun vorgestern eine unserer Nachbarinnen ihre Korkenzieherweide gestutzt und die ausgedienten Äste gegenüber auf der kleinen Wiese abgelegt hat, habe ich mir ein paar mitgenommen und nun ist der Käfig endlich mit “Leben” erfüllt.

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