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	<title>where your heart is &#187; 2010 &#187; August</title>
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		<title>Der Mallorca Post</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 16:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Places]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind zurück aus einer wunderschönen und sehr entspannenden Woche in Cala Millor auf Mallorca. Wir sind letzten Mittwoch spät nachmittags dort angekommen und heute Morgen um acht Uhr zurückgeflogen. Eigentlich wollten wir ja einen reinen Strandurlaub machen, weshalb wir die ersten zwei bis drei Tage lediglich am Strand gelegen und im Meer geschwommen sind <a href="http://www.whereyourheartis.net/2010/08/25/der-mallorca-post/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind zurück aus einer wunderschönen und sehr entspannenden Woche in Cala Millor auf Mallorca. Wir sind letzten Mittwoch spät nachmittags dort angekommen und heute Morgen um acht Uhr zurückgeflogen.</p>
<p>Eigentlich wollten wir ja einen reinen Strandurlaub machen, weshalb wir die ersten zwei bis drei Tage lediglich am Strand gelegen und im Meer geschwommen sind und sonst außer Essen und Schlafen nichts anderes getan haben. Cala Millor ist ein sehr touristisches kleines Städtchen an Mallorcas Ostküste und der Strand dort ist gesäumt von hunderten von riesigen (und meist sehr, sehr hässlichen) Hotels. Glücklicherweise lag unser Hotel ganz am Rand der Bucht, sodass unser Strandabschnitt weit weniger bedrängt war.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Cala Millor" src="http://farm5.static.flickr.com/4080/4926781234_06e1ce74d6_b.jpg" alt="" width="681" height="1024" /></p>
<p>Denoch: Sehr touristisch.</p>
<p>Nach den ersten paar Tagen und einigen Sonnenbränden entschieden wir, doch ein wenig von Mallorca anzusehen und buchten eine kleine Rundreise. Also ging es Sonntag morgen früh los und wir endeten nach einer Fahrt durch Mallorcas Bergkette an der Westküste in Sa Calobra.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Sa Calobra" src="http://farm5.static.flickr.com/4081/4926784546_d11cedb923_b.jpg" alt="" width="681" height="1024" /></p>
<p>Sa Calobra ist am meisten für seine kleine Bucht bekannt, wo wir unsere Mittagspause verbracht haben. Und obwohl es dort vor Touristen nur so wimmelte (Wikipedia sagt etwas von zum Teil mehr als 30.000 Touristen pro Tag!), sah es dennoch aus wie der Himmel auf Erden. Dennoch ist es irgendwie schade, dass solche wundervollen Orte so viel von ihrem Charme verlieren, dass tausende Touristen dort lang laufen (und leider auch: die zugehörigen Pommesbuden mitbringen). Und klar, wir waren ja auch nur Touristen wie alle anderen auch, aber es wär doch super, wenn es einfach für jeden so einen Ort geben würde. ;)</p>
<p><img class="aligncenter" title="Sa Calobra" src="http://farm5.static.flickr.com/4138/4926785698_715c542896_b.jpg" alt="" width="681" height="1024" /></p>
<p>Wir haben Sa Calobra mit dem Boot verlassen, in Port de Sóller sind wir wieder an Land gegangen, um von da aus dann mit einer alten Holzstraßenbahn nach Sóller zu fahren, in eine ebenfalls aus Holz bestehenden Eisenbahn umzusteigen und durch Orangen-, Zitronen- und Mandelplantagen nach Palma zu fahren. Den ganzen Tag über hatten wir einen sehr tollen geborenen Mallorquiner als Reiseleiter, Sebastian, der sehr entspannt war und zu jeder Kleinigkeit etwas zu erzählen wusste.</p>
<p>Montag dann entschieden wir uns das kleine Naturschutzgebiet neben unserem Hotel einmal zu erkunden: Punta de n&#8217;Amer. Es war eine ganz lustige Erfahrung weil es eben direkt neben Cala Millor lag, aber doch ganz anders war und überhaupt nicht touristisch. Wir brauchten etwa eine Stunde (und Max würde jetzt sagen: Nur weil Du ständig stehen bleiben musstest, um schon wieder ein Bild zu machen!) bis wir eine kleine Strandbar erreichten, in der wir unseren ersten (und einzigen ;)), frischen Sangria tranken.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Punta de nAmer" src="http://farm5.static.flickr.com/4101/4926192785_7456753606_b.jpg" alt="" width="681" height="1024" /></p>
<p>Direkt neben der Strandbar war dieser Wehrturm, auf dessen Dach wir gestiegen sind und eine tolle Übersicht über die gesamte Bucht von Cala Millor hatten. Rückblickend muss ich sagen, dass dieser kleine spontane Ausflug, den wir nur gemacht haben, weil uns nichts besseres einfiel und ich wegen Sonnenbrand und Sonnenallergie nicht schwimmen konnte, die schönste Erfahrung in unserem gesamten Urlaub war. Die Rundfahrt bot natürlich die spektakuläreren Orte, aber in Punta de n&#8217;Amer waren wir nahezu allein, nur Max und ich und bis auf sehr wenige Touristen in der Strandbar.</p>
<p>Die letzten paar Monate waren wir oft sehr gestresst von der Arbeit und anderen Dingen und manchmal passiert es dann, dass man den Ärger oder Frust mit nach Hause nimmt und er sich auf die Beziehung niederschlägt. Dieser lang fällige Urlaub hat uns aber endlich wieder in unseren &#8220;sicheren Hafen&#8221; zurückgebracht. Wir konnten wieder die sein, die wir über die letzten sieben Jahre meistens waren und die nur in der letzten Zeit etwas zu kurz gekommen waren.</p>
<p><img class="aligncenter" title="us" src="http://farm5.static.flickr.com/4081/4926792214_9959e4d2a4_b.jpg" alt="" width="681" height="1024" /></p>
<p>Hier der Beweis! :)</p>
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		<title>Zu viel Zeug</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der letzten paar Monate war ich immer wieder sehr unzufrieden mit unserer Wohnung. Ich habe über diverse Renovierungen nachgedacht, habe dann tatsächlich auch gestrichen, Möbel umgestellt, neuen Kram gekauft, aber nichts davon hat mich mit unserer Wohnung versöhnt. Ich hab mich oft einfach nicht mehr zu Hause gefühlt. Leider bin ich sehr sensibel in <a href="http://www.whereyourheartis.net/2010/08/01/zu-viel-zeug/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der letzten paar Monate war ich immer wieder sehr unzufrieden mit unserer Wohnung. Ich habe über diverse Renovierungen nachgedacht, habe dann tatsächlich auch gestrichen, Möbel umgestellt, neuen Kram gekauft, aber nichts davon hat mich mit unserer Wohnung versöhnt. Ich hab mich oft einfach nicht mehr zu Hause gefühlt. Leider bin ich sehr sensibel in dieser Beziehung und wenn ich mich zu Hause nicht wohl fühle, schlägt sich das schnell auf mein Gemüt nieder. Vor ein paar Tagen dann habe ich mich mit einer Freundin darüber unterhalten und sie hat mir ein Buch von Karen Kingston, <a href="http://www.whereyourheartis.net/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvRmVuZy1TaHVpLWdlZ2VuLUdlcsO8bXBlbC1BbGx0YWdzL2RwLzM0OTk2MjU4NDk=" target=\"_blank\">Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags</a>, empfohlen. Ich möchte zu dem Buch hier gar nicht viel sagen und Feng Shui ist sicher auch nicht für jeden etwas, aber schon während des Lesens merkte ich, warum ich eigentlich wirklich so unglücklich in unserer Wohnung bin: Wir haben einfach zu viel Zeug. Als ich letzten Herbst mein erstes richtiges Gehalt bekommen habe, nachdem ich jahrelang mit sehr viel weniger Geld auskommen musste, habe ich mir all das gegönnt, wovon ich all die Jahre immer nur träumen konnte. Aber anstatt gleichzeitig Dinge auszusortieren und mich von alten Sachen zu trennen, wenn ich Neues gekauft habe, habe ich die alten Sachen eben auch aufgehoben und die Schubläden und Kartons in unserer Wohnung füllten sich immer mehr. Als ich neulich ein Bild von den neuen Kissenhüllen auf dem Eames Stuhl machen wollte, hatte ich echte Probleme, ein Stück freie Wand hier zu finden. Ich habe dann mit Max geredet und wir sind uns einig: Wir müssen unsere Wohnung entrümpeln. Wir brauchen nicht mehr Platz oder neue Möbel oder neue Sachen. Was wir brauchen ist weniger Zeug.</p>
<p><img class="aligncenter" title="cleaning" src="http://farm5.static.flickr.com/4118/4849429708_1b15a5049e_b.jpg" alt="" width="681" height="1024" /></p>
<p>Ich habe gestern Abend direkt mit dem angefangen, wovor ich mich seit Monaten drücke: Unter unserem Bett aufräumen. Jedes Mal, wenn ich nicht wusste, wo etwas hin soll (wie zum Beispiel die zweite Waage, die wir eh nie benutzen oder Verpackungskartons von Fernsehern und Monitoren, und tausend andere Dinge), habe ich es unter das Bett gesteckt. Also habe ich die Matratze abgezogen, den Lattenrost zur Seite gestellt, und dann die Kartons zusammengefaltet (die gehören definitiv in die &#8220;Wegwerfen&#8221;-Kategorie) und die Waage in die &#8220;Verkaufen&#8221;-Kiste gepackt. Auch den ganzen anderen Krempel habe ich in &#8220;Wegwerfen&#8221; oder &#8220;Behalten&#8221; aufgeteilt, und dann habe ich den Boden gestaubsaugt und das Bett gleich mit. Heute habe ich angefangen, den Schrank neben dem Bett auszumisten. Er war schon relativ aufgeräumt, oder zumindest das, was man durch die Glasscheiben sehen konnte. Unten hinter den Türen hatte ich so viele alte Bücher reingestopft, die ich nie wieder brauchen werde. Ich habe sie direkt in unseren online Marktplatz bei der Arbeit zum Verschenken eingestellt. Und jetzt habe ich wieder Platz. Für neue Zeitschriften, neue Bücher und neue Stoffe.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4138/4848810231_82726cf7d3_b.jpg" alt="" width="681" height="1024" /></p>
<p>Und wenn ich mir jetzt diese Seite des Raums angucke, bin ich tatsächlich zufrieden.</p>
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