Marmorkuchen erinnert mich an meine Kindheit. Sowohl meine Mutter, als auch meine Oma haben fast immer Sandkuchen und eben oft Marmorkuchen gebacken. Wenn ich aber ehrlich bin, dann war es nie ein Kuchen, über den ich mich besonders gefreut habe. Meistens zu trocken und irgendwie nicht nach meinem Geschmack.
Ganz anders aber verhält es sich bei diesem Marmorkuchen. Er ist luftig, saftig und einfach ein Traum. Anders als bei normalen Rührkuchen werden die Eier getrennt und der Eischnee zum Schluss untergehoben. Vermutlich das größte Geheimnis dieses Rezepts.
Zutaten:
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- 200g weiche Butter
- 300g Zucker
- ½ Päckchen Vanillezucker
- 2 EL Rum
- 6 Eier
- 280g Mehl
- 20g Kakao
- 100ml Milch
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 Messerspitze Salz
Zubereitung:
Butter mit 180g Zucker und 2 EL Rum schaumig schlagen. Die Eier trennen und nach und nach die Eigelb unterrühren. Die Eiweiß mit dem restlichen Zucker und dem Salz zu Eischnee schlagen. Die Milch leicht erwärmen und dann nacheinander immer Portionsweise Mehl, Eischnee und Milch mit einem Löffel oder Teigschaber vorsichtig unter die Ei-Butter-Zucker-Mischung heben. Eine Hälfte bis zwei Drittel des Teigs in eine gefettete Form füllen. Den restlichen Teig mit dem Kakao vermengen und auf die helle Teigmasse geben. Anschließend mit einer Gabel das Marmormuster erzeugen, in dem man einmal entlang der Form in groben (!), spiralförmigen Bewegungen die Teigschichten vermischt.
Den Kuchen bei 180° im vorgeheizten Backofen eine Stunde backen.
Ich habe den Kuchen anschließend noch mit 200g Schokolade übergossen und mit Zuckerstreuseln bestreut.

Das Rezept habe ich von chefkoch.de.

